Interkulturelle Soziale Gruppenarbeit nach § 29 SGB VIII
Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren, mit und ohne Migrationshintergrund, u.a. unbegleitete und begleitete minderjährige Geflüchtete. Ziel ist es, durch die Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen eine stabile Basis für ihre persönliche und gesellschaftliche Entwicklung zu schaffen. In einem geschützten Raum lernen die Teilnehmenden, Verantwortung zu übernehmen, Konflikte gewaltfrei zu lösen und ihre sozialen Fähigkeiten zu stärken. Dazu setzen wir praxisorientierte und kreative Methoden wie Sozialkompetenztraining, erlebnispädagogische Ansätze sowie kunsttherapeutische und theaterpädagogische Workshops ein. Die Fachkräfte begleiten die Jugendlichen in kleinen, individuell abgestimmten Gruppen, um Kompetenzen zu fördern und präventiv gegen deviantes und delinquentes Verhalten vorzugehen.
Zielgruppe
Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, u.a. begleitete und unbegleitete minderjährige Geflüchtete.
ziele
Unser Angebot verfolgt mehrere konkrete Ziele:
- Förderung sozialer Fertigkeiten wie Kommunikation, Empathie und Teamarbeit
- Konfliktlösungskompetenz und Verantwortungsbewusstsein stärken
- Positive Selbstwahrnehmung und Selbstbewusstsein fördern
- Resilienz und Bewältigungsfähigkeiten stärken
- Gewaltfreie Kommunikation fördern
- Identifikation und Förderung positiver Verhaltensalternativen
- Reflexion über eigenes Verhalten und die Konsequenzen von Handlungen
- Interkulturelles Verständnis und gesellschaftliche Integration fördern
- Aktive Mitbestimmung und Teilhabe am sozialen Leben stärken
- Engagement und Eigenverantwortung entwickeln
Methodische Ansätze
In unserem Ansatz kombinieren wir verschiedene methodische Ansätze, um die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen zu fördern und präventiv gegen riskantes Verhalten vorzugehen.
Systemisch und ressourcenorientiert
Wir setzen auf eine ressourcenorientierte Sichtweise, die die Stärken und positiven Eigenschaften der Teilnehmenden in den Mittelpunkt stellt. Diese Herangehensweise ermöglicht es uns, die individuellen Ressourcen zu identifizieren und gezielt in die Lösungsfindung einzubeziehen. Wir arbeiten lösungsorientiert, um den Teilnehmenden zu helfen, ihre Herausforderungen zu bewältigen, und fördern dabei die Entwicklung von Selbstreflexion und Eigenverantwortung. Dies ermöglicht es den Jugendlichen, selbstständig positive Veränderungen in ihrem Leben anzustreben und umzusetzen.
Erlebnispädagogisch
Durch praxisorientierte Aktivitäten wie kooperative Spiele und Gruppenübungen schaffen wir einen Raum, in dem Teamarbeit und soziale Verantwortung erlernt werden. Diese erlebnispädagogischen Ansätze fördern das Selbstbewusstsein der Jugendlichen und stärken ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird die soziale Interaktion durch gemeinschaftliche Aufgaben verbessert, was das Vertrauen unter den Teilnehmenden fördert, und eine positive Gruppendynamik unterstützt.
Theaterpädagogisch und Kunsttherapeutisch
Die kreativen Methoden der Theaterpädagogik und Kunsttherapie bieten den Teilnehmenden eine wertvolle Möglichkeit, sich emotional auszudrücken und ihre Identität weiterzuentwickeln. Durch Theater, Kunst und Musik können die Jugendlichen ihre Gefühle verarbeiten und ihre Perspektiven erweitern. Der Rollenwechsel im Theater fördert die Empathie und hilft den Jugendlichen, sich in die Erfahrungen anderer hineinzuversetzen, was ihr Verständnis für verschiedene Lebensrealitäten und ihre Fähigkeit zur Perspektivübernahme stärkt.
Pädagogische Schwerpunkte/Angebote
- Praktische Übungen zur Kommunikation und Teamarbeit, um den Austausch und die Zusammenarbeit in Gruppen zu fördern
- Gruppenaktivitäten zur gewaltfreien Konfliktbewältigung und Förderung von Verantwortungsbewusstsein
- Reflexionsmethoden zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Entwicklung einer positiven Selbstwahrnehmung
- Workshops zur Förderung von interkulturellem Verständnis und gesellschaftlicher Integration
- Projekte zur Mitbestimmung und sozialen Partizipation zur Förderung von Eigenverantwortung und Engagement• Übungen zur gewaltfreien Kommunikation, in denen Konflikte konstruktiv und respektvoll angesprochen werden
Gruppenstruktur und Organisation
Gruppengröße:
Maximal acht Teilnehmende pro Gruppe
Betreuungszeiten:
Zweimal wöchentlich, dienstags und freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr
Räumlichkeiten:
Gut ausgestattete Räume für kreative und interaktive Aktivitäten
Fachkräfte:
Hochqualifizierte Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen in Sozialkompetenztraining, systemischem Deeskalationstraining und Krisenintervention
Maximal acht Teilnehmende pro Gruppe
Betreuungszeiten:
Zweimal wöchentlich, dienstags und freitags von 14:00 bis 18:00 Uhr
Räumlichkeiten:
Gut ausgestattete Räume für kreative und interaktive Aktivitäten
Fachkräfte:
Hochqualifizierte Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen in Sozialkompetenztraining, systemischem Deeskalationstraining und Krisenintervention
Kontakt und Ansprechpartner
• Ansprechpartner: Herr El Ghabra / Frau Peker
• Telefon: 030 62900895
• Fax: 030 62900897
• E-Mail: [email protected]
• Adresse: Mecklenburgische Straße 20, 10713 Berlin
• Telefon: 030 62900895
• Fax: 030 62900897
• E-Mail: [email protected]
• Adresse: Mecklenburgische Straße 20, 10713 Berlin
Kontakt
Sozius Hilfen Berlin gUG
Fachsteuerung und Koordination - interkulturelle Straffälligenhilfe
Ansprechpartner:
Herr EL Ghabra und Frau Peker
Standort Charlottenburg:
Mecklenburgische Str. 20, 10713 Berlin
Standort Neukölln:
Boddinstr. 66, 12053 Berlin
Tel.: 030 – 629 008 96
Fax: 030 – 629 008 97
E-Mail: [email protected]
Website: www.sozius-hilfen-berlin.de
Sozius Hilfen Berlin gUG
Fachsteuerung und Koordination - interkulturelle Straffälligenhilfe
Ansprechpartner:
Herr EL Ghabra und Frau Peker
Standort Charlottenburg:
Mecklenburgische Str. 20, 10713 Berlin
Standort Neukölln:
Boddinstr. 66, 12053 Berlin
Tel.: 030 – 629 008 96
Fax: 030 – 629 008 97
E-Mail: [email protected]
Website: www.sozius-hilfen-berlin.de